Digitale Souveränität: Normen als Fundament für Europas Zukunft

Souveränität ist eine gemeinsame Aufgabe
Ausgabe
2 min
Tropische Insel im Hintergrund, im Vordergrund Unterwasseransicht mit Haien und Fischschwarm als Header-Motiv zum Thema digitale Souveränität und verborgene Risiken unter der Oberfläche

Ohne Normen keine Souveränität

Deutschland und Europa stehen am Wendepunkt. Die Abhängigkeit von außereuropäischen Playern bei entscheidenden Zukunftsthemen wie KI und IT-Infrastruktur ist gewaltig. Doch der Wille zu mehr Souveränität ist da und die Werkzeuge ebenso. Die EUDI-Wallet ermöglicht die Selbstverwaltung der eigenen digitalen Identität. Der Digitale Produktpass schafft Transparenz. Open-Source-Lösungen befreien Verwaltungen aus Abhängigkeiten.

Ein digital souveränes Land ermöglicht es seinen Bürger*innen, über ihre Daten gemäß den eigenen Gesetzen selbst zu verfügen. Es bietet Unternehmen sichere Infrastrukturen und gewährleistet, dass europäische Werte auch digital gelten. Digitale Souveränität ist deshalb kein Projekt von Regierungen oder Unternehmen, sondern gemeinsame Aufgabe von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Europa ist heute abhängig von den USA. Mit seiner Arbeit leistet DIN einen Beitrag zu mehr Selbstständigkeit. Denn Normen übersetzen europäische Werte in technische Fakten. Sie definieren, wie Daten fließen, wie Systeme kommunizieren, wie Sicherheit funktioniert. Das Gute ist: Europa hat die Zeichen erkannt – und es hat die Wahl. Entweder es nutzt die vorhandenen institutionellen Werkzeuge, schafft Vertrauen und investiert in Unabhängigkeit statt in Lizenzen. Oder wir überlassen anderen die Regeln, nach denen unsere digitale Zukunft funktioniert.

Taucherin mit gelber Ausrüstung erkundet das Wrack eines Schiffes am Meeresgrund, umgeben von stilisierten gelben Krabben als grafischen Elementen

Wer von fremden Systemen zu abhängig ist, kann in schwere See geraten. 

Aufsteigende Luftblasen im klaren blauen Wasser, die wie ein dichter Vorhang aus Sauerstoff wirken

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